Autobesetzung:
Rot: Jakob / Gebhard
Weiss: Maguin / Vargas
Blau: Kindler / Hierl
Strecke: Nähe Valjevo (Serbien) - Plovdiv Tanke(Bulgarien)
Km gefahren: 666 km
Zeitverschiebung: Bulgarien + 1h
Von: Uhr 7.15 Uhr bis 23.30 Uhr inkl. Pausen
Durschnittsgeschwindigkeit: 44 km/h
Polizeikontrollen: 3
Bakschisch: 0
Pferdekutschen: 500
Team Chill Factor: bis abends:sensationell, spätabends: mittel bis angespannt
Roadbook-Aufgaben: Wein und Essensrezept aus dem durchfahrenen Land
Foto mit allen 3 Autos in einem Fussballtor + Team (Oberkörper frei (nur Jungs))
Beginnend mit einer Katzendusche nebst einer malerischen Müllhalde haben wir uns auf die traumhaft schönen serbischen Passstrassen begeben.
Schnell war der nötigste Einkauf erledigt (Wasser, Hartsalami und ein „Käse“, das regionale Käserezept muss noch mal gründlichst überarbeitet werden – Geschmack 0, Konsistenz -2. Unbeschreiblich schön war die Fahrt zwischen Nis und der bulgarischen Grenze (Schlucht, reißender Fluss, baden schwierig, sowieso keine Zeit).




Kurz vor der Grenze haben uns noch mal die Bäuche voll geschlagen (ca. 10 kg Fleisch) mit Cevapcici, Rasnici, Hühnchen und Gurke und Tomate. DerKoch hat uns gleich beeitwillig seine Küche gezeigt und das erforderliche Essensrezept für das Roadbook demonstriert (Cevapcici). Randbemerkung: Wlan vorhanden,
Unbürokratisch wurde die Grenze nach Bulgarien überquert. Was uns dann ab Sofia erwartete, glich der Durchquerung eines Minenfelds (jetzt verstehen wir warum Achsbrüche auf öffentlichen Straßen möglich sind). Mitten auf dem Granatenfeld hatten wir zum ersten Mal wieder Kontakt mit einem Team seit Miesbach. Die Begegnung mit dem Rallye Team aus Freising (Volvo gross, Bmw 5er, Mitsubishi Lancer) war kurz und lustig. Die Freisinger sind eine komplett andere Route gefahren und waren total schockiert, dass die Cruiser mit ihren schwach motorisierten Autos vor Ihnen waren. Mit Vollgas verabschieden sich die Freisinger (Jetzt wissen wir, dass man über Schlaglöcher auch fliegen kann). Die anstrengende Fahrt um Sofia hat für 10 km harte Piste ca. 1 Stunde gedauert.




In ganz Bulgarien ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und unglaublich schön!
Nach einer langen Fahrt einem Abstecher zu McDonalds (Category management vom feinsten, siehe unten) haben wir uns mal wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht.

Nachdem wir unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Schlafplatz endlich vereinen konnten, sind wir auf einer abgelegenen Tankstelle Nähe Plovdiv gelandet. Wir werden langsam zu Profis was das Schlafen im Auto betrifft.
Serbisch für Anfäger: Kwalla (?) = Danke, Dobro = OK
Bulgarisch für Anfäger: Me(r)ci = Danke, Dobre = OK
Highlights:
H1: Polizeikontrolle Hierl / Kindler in Nis. Frau Hierl fährt am Polizisten vorbei, 100 m weiter als die Kontrolle in den großen Parkplatz, Polizist musste zu Fuß bei gleißender Hitze nachlaufen. Mit einem Tritt an die Stossstange und einigen kleinen Provokationen seinerseits haben wir dann folgendes Prozedere erlebt:
Kindler: Krass der tritt uns an die Stossstange
Hierl: Komm wir essen erstmal Studentenfutter - lachen!
Perplexer Polizist (todernst): Sjerbisch njet?
Wir: njet
Perplexer Polizist: Ok – go!
H2:
Grenze zu Bulgarien: Ein sehr entspannter Grenzer gibt uns noch den Hinweis:
1. TeamVolvo, 2. Bmw, you 3rd (wir könnens kaum glauben)
Lässig kontert Auto Weiss: Ok-goodbye - Guillaume würgt das Auto ab – Grenzer lachen (und wundern sich wie wir wohl als 3. Team so weit gekommen sind)
H3:
Schlafplatzsuche bei Plovdiv:
Andreas will eine sehr grell scheinende Bodenlampe mit einem losen Brett abdecken. Als er das Brett aus einem Haufen zieht rennt urplötzlich ein zähnefletschender, sehr ungehaltener, großer, struppiger Köter auf Andreas zu. Wie von der Tarantel gestochen rennt Andreas im Comicstyle vor dem Kettenhund weg (alle anderen haben zum ersten Mal jemanden gesehen, dessen Beine wesentlich schneller waren als der Rest des Körpers …), zwischen allen anderen hindurch, ab ins Auto und Tür zu – Adrenalinspiegel schießt ins Unendliche. Das Sahnehäubchen setzt Stefan G. auf als er meint „der hat doch nur mit dem Schwanz gewedelt, der tut doch nix…“
WOC: Polizeikontrolle Sofia: Mit einem bulgarischen Redeschwall hat uns der Polizist sehr deutlich (der Ton macht die Musik…) gemacht, dass er die Flutlichtanlage auf dem roten Auto für wenig straßentauglich hält. Katha’s Geistesblitz: Dem Polizist die Übersetzung des Rallyezweckes auf bulgarisch (aus dem Roadbook, da findet man dieses schon in ca. 15 Sprachen, incl. Chinesisch, falls sich mal einer grob verfährt…) unter die Nase zu halten. Die lokale Ordnungsmacht ließ sich schnell besänftigen und es ging wieder weiter.
WRO: Die Kuh auf der Heckscheibe lässt 24h Heimatgefühl aufkommen, sieht man sowohl tags als auch nachts im Rückspiegel oder auch vom folgenden Auto aus.
WHA: Perfektes Category Management im McDonalds - MC Salad über Heineken Bier neben Danonino.
Rot: Jakob / Gebhard
Weiss: Maguin / Vargas
Blau: Kindler / Hierl
Strecke: Nähe Valjevo (Serbien) - Plovdiv Tanke(Bulgarien)
Km gefahren: 666 km
Zeitverschiebung: Bulgarien + 1h
Von: Uhr 7.15 Uhr bis 23.30 Uhr inkl. Pausen
Durschnittsgeschwindigkeit: 44 km/h
Polizeikontrollen: 3
Bakschisch: 0
Pferdekutschen: 500
Team Chill Factor: bis abends:sensationell, spätabends: mittel bis angespannt
Roadbook-Aufgaben: Wein und Essensrezept aus dem durchfahrenen Land
Foto mit allen 3 Autos in einem Fussballtor + Team (Oberkörper frei (nur Jungs))
Beginnend mit einer Katzendusche nebst einer malerischen Müllhalde haben wir uns auf die traumhaft schönen serbischen Passstrassen begeben.
Schnell war der nötigste Einkauf erledigt (Wasser, Hartsalami und ein „Käse“, das regionale Käserezept muss noch mal gründlichst überarbeitet werden – Geschmack 0, Konsistenz -2. Unbeschreiblich schön war die Fahrt zwischen Nis und der bulgarischen Grenze (Schlucht, reißender Fluss, baden schwierig, sowieso keine Zeit).
Kurz vor der Grenze haben uns noch mal die Bäuche voll geschlagen (ca. 10 kg Fleisch) mit Cevapcici, Rasnici, Hühnchen und Gurke und Tomate. DerKoch hat uns gleich beeitwillig seine Küche gezeigt und das erforderliche Essensrezept für das Roadbook demonstriert (Cevapcici). Randbemerkung: Wlan vorhanden,
Unbürokratisch wurde die Grenze nach Bulgarien überquert. Was uns dann ab Sofia erwartete, glich der Durchquerung eines Minenfelds (jetzt verstehen wir warum Achsbrüche auf öffentlichen Straßen möglich sind). Mitten auf dem Granatenfeld hatten wir zum ersten Mal wieder Kontakt mit einem Team seit Miesbach. Die Begegnung mit dem Rallye Team aus Freising (Volvo gross, Bmw 5er, Mitsubishi Lancer) war kurz und lustig. Die Freisinger sind eine komplett andere Route gefahren und waren total schockiert, dass die Cruiser mit ihren schwach motorisierten Autos vor Ihnen waren. Mit Vollgas verabschieden sich die Freisinger (Jetzt wissen wir, dass man über Schlaglöcher auch fliegen kann). Die anstrengende Fahrt um Sofia hat für 10 km harte Piste ca. 1 Stunde gedauert.
In ganz Bulgarien ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und unglaublich schön!
Nach einer langen Fahrt einem Abstecher zu McDonalds (Category management vom feinsten, siehe unten) haben wir uns mal wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht.
Nachdem wir unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Schlafplatz endlich vereinen konnten, sind wir auf einer abgelegenen Tankstelle Nähe Plovdiv gelandet. Wir werden langsam zu Profis was das Schlafen im Auto betrifft.
Serbisch für Anfäger: Kwalla (?) = Danke, Dobro = OK
Bulgarisch für Anfäger: Me(r)ci = Danke, Dobre = OK
Highlights:
H1: Polizeikontrolle Hierl / Kindler in Nis. Frau Hierl fährt am Polizisten vorbei, 100 m weiter als die Kontrolle in den großen Parkplatz, Polizist musste zu Fuß bei gleißender Hitze nachlaufen. Mit einem Tritt an die Stossstange und einigen kleinen Provokationen seinerseits haben wir dann folgendes Prozedere erlebt:
Kindler: Krass der tritt uns an die Stossstange
Hierl: Komm wir essen erstmal Studentenfutter - lachen!
Perplexer Polizist (todernst): Sjerbisch njet?
Wir: njet
Perplexer Polizist: Ok – go!
H2:
Grenze zu Bulgarien: Ein sehr entspannter Grenzer gibt uns noch den Hinweis:
1. TeamVolvo, 2. Bmw, you 3rd (wir könnens kaum glauben)
Lässig kontert Auto Weiss: Ok-goodbye - Guillaume würgt das Auto ab – Grenzer lachen (und wundern sich wie wir wohl als 3. Team so weit gekommen sind)
H3:
Schlafplatzsuche bei Plovdiv:
Andreas will eine sehr grell scheinende Bodenlampe mit einem losen Brett abdecken. Als er das Brett aus einem Haufen zieht rennt urplötzlich ein zähnefletschender, sehr ungehaltener, großer, struppiger Köter auf Andreas zu. Wie von der Tarantel gestochen rennt Andreas im Comicstyle vor dem Kettenhund weg (alle anderen haben zum ersten Mal jemanden gesehen, dessen Beine wesentlich schneller waren als der Rest des Körpers …), zwischen allen anderen hindurch, ab ins Auto und Tür zu – Adrenalinspiegel schießt ins Unendliche. Das Sahnehäubchen setzt Stefan G. auf als er meint „der hat doch nur mit dem Schwanz gewedelt, der tut doch nix…“
WOC: Polizeikontrolle Sofia: Mit einem bulgarischen Redeschwall hat uns der Polizist sehr deutlich (der Ton macht die Musik…) gemacht, dass er die Flutlichtanlage auf dem roten Auto für wenig straßentauglich hält. Katha’s Geistesblitz: Dem Polizist die Übersetzung des Rallyezweckes auf bulgarisch (aus dem Roadbook, da findet man dieses schon in ca. 15 Sprachen, incl. Chinesisch, falls sich mal einer grob verfährt…) unter die Nase zu halten. Die lokale Ordnungsmacht ließ sich schnell besänftigen und es ging wieder weiter.
WRO: Die Kuh auf der Heckscheibe lässt 24h Heimatgefühl aufkommen, sieht man sowohl tags als auch nachts im Rückspiegel oder auch vom folgenden Auto aus.
WHA: Perfektes Category Management im McDonalds - MC Salad über Heineken Bier neben Danonino.
2 Kommentare:
liebe cruiserinnen, liebe cruiser,
eure interessanten,umfangreichen u. malerisch ausgestalteten berichte samt so tollen photos-also ganz grossartig
wir fiebern mit euch mit und finden euch einfach umwerfend gut-für die nächsten heissen tage u. erlebnisse:
augen zu und durch
lasst nicht nach , die hälfte ist ja schon geschafft
ois guade aus arget
Hey Cruisers,
das ist ja eine Spitzentour, die Ihr da fahrt! Ich bin begeistert!
Ich drücke die Daumen, dass alle Schrauben, Kupplungen und Reifen halten und Ihr weiterhin soviel Spass habt!
Liebe Grüße von den Wassern,
Tanja
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