Donnerstag, 6. Mai 2010

Day 7 – Kirsehir – Göreme – Kayseri - Gaziantep - Grenze Syrien

Autobesetzung:
Rot: Maguin/Jakob
Weiss: Gebhard/Kindler
Blau: Hierl/Vargas

Km gefahren: 630 km
Von: 9.00 Uhr bis 05:15 Uhr inkl. Sonderaufgaben und 5h Grenzübertritt

Durschnittsgeschwindigkeit: 42 km/h
Polizeikontrollen: 0

Bakschisch: 5$ Passkontrolle p.P

Team Chill Faktor: sensationell



Roadbook-Aufgaben:
- Wein und Essensrezept aus dem durchfahrenen Land
- Sucuk-Probe in Kayseri
- dt. Partnerstadt von Gaziantep herausfinden und Straßenschild finden (!) +  fotografieren

Den Morgen haben die Herren mit einem Tee mit den Jungs von der Tanke begonnen, während die Mädels sich über die überraschenderweise tollen Sanitäranlagen gefreut haben.

Anschließend ging es Richtung Kappadokien, eine wirklich faszinierende Landschaft. Wir haben noch einen kurzen Sightseeing-Abstecher nach Göreme eingelegt (schließlich waren wir gut in der Zeit). Dort haben wir auch das erste Kamel auf unserem Trip gesehen, leider hatte es wirklich schlimme Blähungen…

Nächste Station war die Stadt Kayseri, hier mussten wir den Sucuk-Markt aufsuchen und besagte Spezialität probieren. Wir wissen bis heute noch nicht, was es wirklich ist bzw. was drin ist, aber die Wurst war definitiv lecker.

Letzte Tagesaufgabe war es herauszufinden, welches die Partnerstadt von Gaziantep in Südanatolien ist und das entsprechende Straßenschild zu fotografieren. Also sind wir auf’s Neue ohne Straßenkarte (aber dank google maps mit einer groben Ahnung) in die Stadt gefahren. Das war wieder eine schöne Herausforderung für unser „Navigationsauto“ (rot), die sie –trotz der oft nicht hilfreichen Kommentare der hinterherfahrenden Autos- super gemeistert haben…Am Ziel haben wir ein kreatives Bild gemacht und dann, dank guter Beschilderung schnell die Stadt Richtung syrische Grenze verlassen.

Unser Plan war es, die Grenze nachts zu überqueren. Daher haben wir noch an einem Restaurant auf dem Weg zur Grenze gehalten, lecker gespeist und sind dann ca. um 11:00 zur Grenze gefahren. Leider hatten anscheinend viele Teams genau den gleichen Plan und wir kamen zusammen mit ca. 200 rallyeautos an: daher hat sich die Prozedur bis in die frühen Morgenstunden hingezogen:

1) Geld wechseln für die Einreisesteuer und Versicherung (selbstverständlich ein SUPER Kurs)

2) Versicherung für’s Auto kaufen

3) Passkontrolle + Visum abstempeln lassen bzw. die Autos in die Pässe eintragen lassen (manche Teams haben es ohne Bagschich versucht und haben dementsprechend um einiges mehr Fragerei und Rennerei in Kauf nehmen müssen)

4) Zahlen der Dieselsteuer: der Grenzer wurde leider im Lauf der Nacht immer gieriger und hatte akute Schlafanfälle, wenn das Bagschisch oder die Geschenke zu niedrig ausgefallen sind. Dementsprechend hat uns diese Station schlappe 2,5 std und einiges an Nerven gekostet.

5) Letzte Station: Stempel und Unterschrift der Steuer

Nachdem die Grenze endlich geschafft war, haben wir kurz dahinter die erstbeste Schlafgelegenheit abseits der Straße in Anspruch genommen um noch etwas von der kühlen Morgenluft zu haben und zu schlafen. Der schwer bewaffnete, nur arabisch sprechende Wächter des benachbarten Grundstücks wollte uns zu dieser Stunde allerdings noch zu einem Tee einladen. Völlig alle, waren wir trotz des gastfreundlichen Angebots wirklich nicht mehr dazu in der Lage und mehr als dankbar, dass Guillaume nach knapp 30 min das Thema multilingual wegdiskutiert hatte.


1 Kommentar:

flo95 hat gesagt…

ach, mal wieder ein schöner bericht. da kommt man schon ins schmunzeln und wäre gerne bei euren abenteuern dabei! welche ist denn nun die dt. partnerstadt?

wünsche euch weiterhin gute fahrt!!! florian