Mittwoch, 5. Mai 2010

Day 6 – Istanbul – Ankara – Kirsehir

Das Wichtigste in Kürze:

Autobesetzung:

Rot: Maguin/Kindler
Weiss: Jakob/Hierl
Blau: Gebhard/Vargas
Km gefahren: 666 km
Von: 9.00 Uhr bis 24:00 Uhr inkl. Massenstart + Aufgaben Istanbul, Sonderaufgabe Ankara und leckere Pausen

Durschnittsgeschwindigkeit: 44 km/h
Polizeikontrollen: 0
Bakschisch: 0
Team Chill Factor: leichte Verspannung in Ankara, ansonsten grAndreasos
Roadbook-Aufgaben: - Wein und Essensrezept aus dem durchfahrenen Land
- Zeitfahren durch Istanbul bis zur blauen Moschee + Foto
- Fähre über den Bosporus nehmen
- Vorsingen beim türkischen Fernsehen in Ankara

Wie immer mussten wir früh aus den Federn, da heute ein volles Programm auf uns wartet: begonnen wurde mit einem Massenstart ALLER Rallye-autos + Motorräder nach LeMans-Art mitten in Istanbul. Für den Start wurde zur Hauptverkehrszeit eine der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte gesperrt, wirklich einunglaubliches Bild. Anschließend kämpften sich diese Massen an Autos in die Istanbuler Altstadt, da ein Zeitfahren bis zur blauen Moschee angesetzt war. Wie nicht anders zu erwarten kam es in der Altstadt zum völligen Verkehrschaos. Das ganze alleine wäre nicht genug action, daher hat unser Crashpilot Birgit mal spontan beim Berganfahren mit Vollgas den Rückwartsgang mit den 1. verwechselt. Gut, dass nur unser Auto dahinter stand…die in der Nähe Anwesenden Türken und Rallyefahrer haben daraufhin entsprechend Sicherheitsabstand gelassen.

Nicht unterschlagen wollen wir natürlich Birgit’s Abneigung gegen gelbe Autos, das eine oder andere Istanbuler Taxi ist nun mit einem Andenken ausgestattet. Aber eigentlich hat Birgit sich nur der Istanbuler Fahrweise angepasst und würde von den türkischen Freunden dafür sehr gelobt. So kommt man wenigstens schnell ans Ziel…

Bleibt zu hoffen, dass sich der Fahrstil daheim wieder an die lokalen Gegebenheiten anpasst ;-)

Nach nur einer Stunde ging es von der blauen Moschee aus weiter zur Fähre über den Bosporus. Es war wirklich ein besonderes Gefühl mit den Autos auf dem asiatischen Kontinent angekommen zu sein. Auf dem Weg Richtung Ankara haben wir viele Rallyeteams getroffen und es uns natürlich nicht nehmen lassen ein leckeres Mittagspauserl einzulegen. Wirklich auffallend war für uns, das weit und breit keine Frauen zu sehen waren.

Frisch gestärkt stand unsere Sonderaufgabe in Ankara auf dem Programm: wir mussten das Gebäude des türkischen Fernsehsenders TRT finden und dort unser Lied vortragen. War wirklich nicht so einfach, vor allem weil wir keine Straßenkarte diese nicht ganz so kleinen Örtchens hatten. Aber wir wussten uns natürlich zu helfen und haben uns am Ende von einem Taxifahrer lotsen lassen.

Angekommen haben wir eine super Performance hingelegt und gleich mal dicke Sonderpunkte eingestrichen: wir haben das Jurorenteam mit unserem Enthusiasmus und natürlich der Gitarrenbegleitung und unseren selbstgebastelten Instrumenten überzeugt.

So schnell, wie wir das Ziel gefunden hatten, desto schwieriger gestaltete es sich am Ende aus der Stadt herauszufinden. Die Beschilderung hat wirklich Verbesserungspotential und wir hätten am Ende wirklich gern nachvollzogen, wie wild wir durch die Stadt geirrt sind.