Autobesetzung:
Rot: Vargas/Maguin
Weiss: Kindler/Gebhard
Blau: Hierl/Jakob
Km gefahren: 250 km
Von: 14:00 – 18:00
Durschnittsgeschwindigkeit: 63 km/h
Mit Vollgas überfahrene Bodenschwellen: 2 (Das Bodenwellen-ranking machen Andreas und Guillaume unter sich aus, Birgit führt konkurrenzlos bei roten Ampeln und Taxi-chrashen)
Bakschisch: 0
Team Chill Faktor: auf einer Skala von 0 bis 1001 waren wir bei 1001
Roadbook-Aufgaben:
- Wein und Essensrezept aus dem durchfahrenen Land
- Foto Palmengarten/Ruinen v. Palmyra
Morgens aufgewacht haben wir den sensationellen Ausblick über das Ruinenfeld und die Oase genossen und haben uns sehr über den Wind gefreut, da es schon zu früher Stunde ziemlich heiß war.
Zum Glück stand heute nach den wirklich anstrengenden Vortagen weniger auf dem Programm: wir mussten einen speziellen Aussichstturm in den Palmengärten finden und ein Foto der Ruinen schießen. Wir haben uns mal wieder erfolgreich durch die Stadt gefragt und sind anschließend durch das faszinierendes Ruinenfeld, mit Jahrtausende alter Geschichte gefahren. Bei Datteln und Tee mit den anderen Teams haben wir uns ausgetauscht und ein wenig gechillt.
Bevor es mittags in die „neue“ Stadt Palmyra ging, dort haben wir lecker gegessen, uns mit Wasser eingedeckt und festgestellt, dass blog schreiben in Syrien nicht möglich ist (zensur). Achja, beinahe wären wir nur noch zu 5 weitergefahren, da die Jungs Birgit schon für 20 Baby-Kamele eintauschen wollten (immerhin haben sie den Preis von 3 auf 20 hochgehandelt ;-)…)
Next Stopp auf der Cruiser-Route war die sagenumwobene Stadt Damaskus. Wir hatten mal wieder keine Karte und nur einen geringen Plan wo wir hin wollten, aber das hat super funktioniert und wir haben innerhalb kürzester Zeit den gewünschten Campingplatz gefunden.
Auf dem Weg nach Damaskus haben wir allerdings auch sehr ernüchternde Erlebnisse gehabt, da wir auch durch einige Industriestädte gefahren sind, die uns wie die Hölle auf Erden vor kamen: aschgrau, dreckig, staub, nur fette Trucks…
Auf dem Campingplatz angekommen haben wir uns - wie nicht anders zu erwarten- gleich in lustiger Gesellschaft mit anderen Rallye-teams und vielen italienischer Camper wiedergefunden.
Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut, und die DUSCHE genossen haben ….(nach x Tagen und staubigen Wüstenfahrten eine echte Wohltat ;-)) sind wir abends in die Altstadt von Damaskus gefahren: eine wirklich faszinierende Stadt mit entspannter Atmosphäre, es hat viel Spaß gemacht durch die Gassen zu schlendern und ein wenig „orient-feeling“ zu erleben. Auch hier wurden wir von den Syrern umsorgt, hilfsbereit wurden wir durch die Gegend geführt (auf wenn deren geplante Route eigentlich eine ganz andere war ;-)) und man hat viel Spaß mit den Leuten.
Abends haben wir leckere lokale Spezialitäten gesnacked und den Tag mit shisha gemütlich ausklingen lassen.
Zurück am Campingplatz wurde das gekühlte Bier vernichtet, dass Guillaume und Andreas aufgetrieben haben. Wir wollen hier noch mal besonders hervorheben, dass es in Syrien wirklich nicht einfach ist, dies zu bewerkstelligen und die beiden entsprechend den Laden gleich komplett leer gekauft haben..…die Nacht war dafür umso kürzer ;-)