Das Wichtigste in Kürze:
Autobesetzung:
Rot: Gebhard/Jakob
Weiss: Maguin/Hierl
Blau: Kindler/Vargas
Km gefahren: 550 km
Von: 07:15– 21:00
Durschnittsgeschwindigkeit: 42 km/h
Bakschisch: 0
Team Chill Faktor: mittelmäßig (da nervenzehrende Etappe)
Heute stand mal wieder ein Grenzübertritt auf dem Programm, nach den Erfahrungen der syrischen Grenze waren wir auf alles gefasst.
Problemlos konnten wir Damaskus durchfahren und sind um 9 an der syrisch-jordanischen Grenze angekommen. Glücklicherweise war die Ausreise aus Syrien ziemlich einfach und auch die Einreise nach Jordanien ging relativ schnell, da alles vororganisiert war.
Es ist schon beeindrucken, in einem Land als Gast des lokalen Königshauses zu sein. Wir fanden es auch sehr praktisch, dass die Polizei anscheinend gut informiert war und vorsorglich an jeder Kreuzung dafür gesorgt hat, dass man auch ja den richtigen Weg nimmt ;-)
Es ging in Jordanien nicht wie vermutet auf dem direkten Weg über Amman ins Wadi Rum, sondern laut Routenvorgabe der Rallyeleitung über die Wüstenstrasse entlang der saudischen Grenze. Die Landschaft war schon faszinierend, aber wirklich anstrengend, da sehr eintönig. Dazu kam ein ordentlicher Sandsturm, der uns ziemlich umgefegt hat und es fast unmöglich gemacht hat, beim Stoppen die Autotüren zu öffnen.
Leider mussten wir uns knapp 120km vor dem Ziel von unserem stärkstem Pferd im Stall trennen: das weiße Auto war wohl exakt auf die geplante Strecke kalibriert und hat aufgrund der kleinen Verfahrer einen Tick zu früh geschwächelt. Zum Glück waren wir schon in Jordanien und konnten das Auto bei einer örtlichen Polizeistation abgeben, die sich nun darum kümmert, dass das Auto zum Versteigerungsort gebracht wird. Somit hat das gute Stück seinen Bestimmungsort erreicht und seinen Zweck erfüllt.
Wir mussten entsprechend die 6 Leute und das ganze Gepäck auf zwei Autos verteilen und haben vollgepackt ein sehr lustiges Bild abgegeben.
Und noch mal Glück gehabt, was wir allerdings erst spät abends erfahren haben, hat uns diese „Abgabeaktion“ so viel Zeit gekostet, dass wir nicht mehr wie ursprünglich geplant die letzten Kilometer zum Zielort offroad in die Wüste gelotst wurden, sondern über die normale Strasse kamen: die Wüste hat viele Teams ein Auto und viel Schweiß und Nerven gekostet , da die Bedingungen auf Grund des Sandsturms ziemlich extrem waren.
Es war ein super Gefühl anzukommen, und wir haben den Abend bei shisha und leicht überteuertem Bier ausklingen lassen. Die Abschlussnacht haben wir zusammen in einem Beduinenzelt verbracht.
Montag, 10. Mai 2010
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